Neue Broschüre: Mountainbike-Routen – Referenzprojekt 469 See-Abfahrt Flumserberg



Winterzeit ist Planungszeit. Mit der neuen Broschüre zeigen wir exemplarisch, wie man von Fussgängern und Mountainbikenden gemeinsam genutzte Wege sanieren kann. Wir geben Einblick in die planerischen Herausforderungen und die fachmännische Umsetzung auf dem Weg. Das Resultat lässt sich sehen – in der schön gestalteten Broschüre und auf einem attraktiven Wander- und Mountainbike-Weg.


Die Broschüre dokumentiert, welche Massnahmen in den Bereichen Koexistenz, Umwelt und Kulturraum, Sicherheit und Monitoring umgesetzt wurden. Die grossen Fotos mit den kurzen Beschreibungen geben einen guten Eindruck von der neusten SchweizMobil Route im Kanton St. Gallen.

In der dreijährigen Planungs- und Bauphase durfte die BikerNetzwerk AG im Auftrag der Bergbahnen Flumserberg das Projekt leiten. Die Herausforderungen lagen nicht nur im anspruchsvollen Gelände, sondern auch darin, die unterschiedlichsten Ansprüche von Grundeigentümern über Umweltschutz bis zu den Wandernden und Mountainbikenden unter einen Hut zu bringen. In der Bauphase konnte die BikerNetzwerk AG auf die langjährige Erfahrung von René Wildhaber, Flumserberg zählen. Seine Liebe zum Biken und die intensive Beschäftigung mit der Natur und Kultur der Region, kommt auf der See-Abfahrt Flumserberg gut zum Vorschein.


Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von den unterschiedlichen Nutzergruppen und Grundeigentümern sind das Ergebnis einer umfassenden Auseinandersetzung bei der Einrichtung der modernen Mountainbike-Route. Die Nutzung des Weges liegt über die ganze Sommersaison bei rund 50:50 Wanderende als auch Mountainbikende. Interessanterweise wurde bei beiden Nutzergruppen eine Steigerung der Frequenzen gemessen.


Broschüre digital: Mountainbike Routen Referenzprojekt 469 See-Abfahrt Flumserberg


Online Artikel: Spassige Konfliktlösung am Flumserberg


 

Nationale Politik – E-Bike mit/ohne Helm sowie zukünftig auch für Kinder erlaubt?

In der Wintersession vom 8. Dezember 2020 hat nun auch der Ständerat der Motion 20.3080 «Elektrofahrräder. Gesetzgebung an die Verwendung im Tourismus anpassen» zugestimmt. Dies bedeutet, dass zukünftig die Verwendung von Elektrofahrrädern mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h für Kinder unter 14 Jahren an Orten mit wenig Verkehr oder bei Beaufsichtigung einer erwachsenen Person erlaubt ist. Dies ist ein positives Signal für die Stärkung des wachsenden Sommertourismus. Nun liegt der Ball beim Bundesrat, im Laufe des kommenden Jahres einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Durch den Boom an E-Bikes ist auch die Zahl der Unfälle gestiegen. Um den Unfällen entgegenzuwirken fordert der Bundesrat im Rahmen der Teilrevision des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) und Ordnungsbussengesetzes (OBG) Verschärfungen der Regeln für E-Bike-Fahrende. Unter anderem soll neu eine Helmpflicht die langsamen E-Bikes (bis 25km/h) analog zu den schnellen E-Bikes eingeführt werden. Velofachorganisationen sehen die Helmpflicht für die langsamen E-Bikes als überflüssig und befürchten, dass die Regel die positive Entwicklung der E-Bike-Nutzung ausbremst. Dabei wird argumentiert, dass sich mit einer Helmpflicht nicht weniger Unfälle ereignen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste der Strassenverkehr für Velos und E-Bikes sicherer gemacht werden. Die Helmpflicht für schnelle E-Bikes besteht bereits heute.


 

Kantonale Politik – Motion «SG braucht eine Mountainbike-Strategie» vertagt

Am 2. Dezember hätte in der Session des Kantonsrats St. Gallen darüber entschieden werden sollen, ob die Motion 42.20.17 «St. Gallen braucht eine Mountainbike-Strategie» gemäss der Antwort der Regierung in ein Postulat umgewandelt wird oder nicht. Aus Zeitgründen konnte das Thema leider nicht behandelt werden. Die Entscheidung wird auf das neue Jahr vertagt. Die nächste Session des Kantonsrates ist für den 15. und 16. Februar 2021 terminiert. Zusammen mit den Motionären bleiben wir am Ball.

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